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	<title>ge-weblog.de &#187; Politik</title>
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		<title>Amerikanisierung des hessischen Wahlkampfes?</title>
		<link>http://www.ge-webdesign.de/blog/52_amerikanisierung-des-hessischen-wahlkampfes.html</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 14:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GE (admin)</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Unfug]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Kaum ist Frau Ypsilanti mit ihrer Wahlkampf-Strategie gescheitert, bereitet sich ihr Nachfolger auf die f&#252;r Anfang 2009 wohl zu erwartenden Neuwahlen vor. Inoffiziellen Informationen zufolge will sich Herr Sch&#228;fer-G&#252;mbel vom erfolgreichen Wahlkampf eines gewissen Herrn Barack Obama inspirieren lassen.</p>
<p><img src="/wordpressmedia/image/yo-isch-kann-klein.jpg" class="right noborder" style="margin: 0pt 0pt 20px 20px;" alt="yo isch kann" />Darauf hin deutet jedenfalls, dass der bekannte Logo-Designer und Autor des Blogs <a href="http://www.designtagebuch.de/nach-der-wahl-ist-vor-der-wahl/">Design Tagebuch</a>, Achim Schaffrinna, bereits den ersten Entwurf eines Wahlkampf-Logos ver&#246;ffentlicht hat:</p><div style="clear: both;"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ist Frau Ypsilanti mit ihrer Wahlkampf-Strategie gescheitert, bereitet sich ihr Nachfolger auf die f&uuml;r Anfang 2009 wohl zu erwartenden Neuwahlen vor. Inoffiziellen Informationen zufolge will sich Herr Sch&auml;fer-G&uuml;mbel vom erfolgreichen Wahlkampf eines gewissen Herrn Barack Obama inspirieren lassen.</p>
<p>Darauf hin deutet jedenfalls, dass der bekannte Logo-Designer und Autor des Blogs <a href="http://www.designtagebuch.de/nach-der-wahl-ist-vor-der-wahl/">Design Tagebuch</a>, Achim Schaffrinna, bereits den ersten Entwurf eines Wahlkampf-Logos ver&ouml;ffentlicht hat:</p>
<p><img alt="yo isch kann" style="margin: 0pt 0pt 20px 20px;" class="left noborder" src="/wordpressmedia/image/yo-isch-kann.jpg" /></p>
<p style="clear: both;">Der Wahlkampf soll unter dem Motto &quot;Yo isch kann&quot; zu dem Erfolg f&uuml;hren, der Andrea Ypsilanti mit dem Motto &quot;Ich w&uuml;rde gern&quot; versagt geblieben ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Respekt für Frau Ypsilanti?</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 14:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GE (admin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich mich ja mit dem Hickhack in Hessen nicht mehr besch&#228;ftigen, aber was ich am Wochenende so nebenbei zu h&#246;ren bekommen habe, kann ich nun doch nicht unkommentiert lassen:
Herr M&#252;ntefering war sich nicht zu bl&#246;d zu sagen, die Entscheidung von Frau Ypsilanti, bei den nun wohl doch anstehenden Neuwahlen nicht als Spitzenkandidat der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich mich ja mit dem Hickhack in Hessen nicht mehr besch&auml;ftigen, aber was ich am Wochenende so nebenbei zu h&ouml;ren bekommen habe, kann ich nun doch nicht unkommentiert lassen:</p>
<p>Herr M&uuml;ntefering war sich nicht zu bl&ouml;d zu sagen, die Entscheidung von Frau Ypsilanti, bei den nun wohl doch anstehenden Neuwahlen nicht als Spitzenkandidat der hessischen SPD anzutreten, verdiene &quot;Respekt&quot;. Habe ich da eigentlich richtig geh&ouml;rt?</p>
<p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ntefering, Respekt h&auml;tte Frau Ypsilanti verdient, wenn Sie Anfang des Jahres respektiert h&auml;tte, dass die CDU mit Herrn Koch an der Spitze zwar knapp, aber eben doch mehr Stimmen bekommen hat als sie.</p>
<p>Respekt h&auml;tte sie vielleicht noch verdient, wenn Sie nach ihrem ersten gescheiterten Versuch, unter Tolerierung der SED, Verzeihung, der Linken, eine Minderheitsregierung auf die Beine zu stellen, den R&uuml;ckzug angetreten h&auml;tte.</p>
<p>Statt dessen bezeichnet sie es heute als Fehler, mit einer klaren Koalitionsaussage in den Wahlkampf gegangen zu sein. N&auml;mlich mit der Aussage &quot;Nicht mit den Linken&quot;, egal in welcher Form, ob als Koalition oder unter Tolerierung.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Ypsilanti, k&ouml;nnen Sie sich vielleicht vorstellen, dass es f&uuml;r viele Mitglieder Ihrer Partei und auch f&uuml;r viele Ihrer W&auml;hler wichtig ist zu wissen, ob sie mit Ihrer Stimme eventuell die Linken in die Regierung w&auml;hlen? Und zwar m&ouml;glichst vor Abgabe der Stimme?</p>
<p>Allerdings verstehe ich auch die vier Quertreiber nicht so ganz. Es liegt doch in der Natur einer Demokratie, dass Mehrheiten beschliessen und die Minderheiten das dann akzeptieren m&uuml;ssen, auch innerhalb einer Partei, bis zu einer gewissen Grenze. Wenn diese Grenze soweit &uuml;berschritten ist, dass mir mein Gewissen die Parteidisziplin verbietet, wenn also die Mehrheit der Partei etwas beschliesst, was ich mit meinem Gewissen absolut nicht vereinbaren kann, dann bleibt als Konsequenz doch eigentlich nur der Austritt aus dieser Partei. Aber das m&uuml;ssen die vier mit sich selbst ausmachen.</p>
<p>In die Neuwahlen wird die hessische SPD nun ohne Koalitionsaussage gehen. Das k&ouml;nnte dann tats&auml;chlich zur Folge haben, was ich schon in einem <a href="http://www.ge-webdesign.de/blog/44_schwarz-grn-na-endlich.html">fr&uuml;heren Artikel</a> geschrieben habe:</p>
<p>Es reicht nicht f&uuml;r schwarz-gelb, es reicht auch nicht f&uuml;r rot-rot, und so bestimmen die Gr&uuml;nen, ob Hessen b&uuml;rgerlich-konservativ oder rot regiert wird &hellip;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jeder 8. Deutsche lebt in Armut</title>
		<link>http://www.ge-webdesign.de/blog/48_jeder-8-deutsche-lebt-in-armut.html</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 09:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GE (admin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Nachricht war heute bei mehreren &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehsendern zu h&#246;ren. Wenn das keine gute Nachricht ist &#8230;
Hat man noch vor einigen Jahren von der 2/3 Gesellschaft gesprochen, so sind es nun 7/8, denen es gut geht. Das ist doch ein eindeutiger Aufw&#228;rtstrend, oder?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Nachricht war heute bei mehreren &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehsendern zu h&ouml;ren. Wenn das keine gute Nachricht ist &#8230;</p>
<p>Hat man noch vor einigen Jahren von der 2/3 Gesellschaft gesprochen, so sind es nun 7/8, denen es gut geht. Das ist doch ein eindeutiger Aufw&auml;rtstrend, oder?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schwarz-Gr&#252;n, na endlich!</title>
		<link>http://www.ge-webdesign.de/blog/44_schwarz-grn-na-endlich.html</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 11:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GE (admin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich mag ich ja gr&#252;ne Politik. Aber ich mag absolut keine rote Politik.  Leider war beides bisher eng miteinander verkn&#252;pft.
Jetzt ist Bewegung in diese verfahrene Kiste gekommen: In Hamburg gibts zum ersten mal schwarz-gr&#252;n. Eine konservativ-b&#252;rgerliche Regierung mit einem gr&#252;nen Gewissen, ja warum eigentlich nicht?
Die Gr&#252;nen sollten in der Zukunft unbedingt unabh&#228;ngig bleiben. Den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich mag ich ja gr&uuml;ne Politik. Aber ich mag absolut keine rote Politik.  Leider war beides bisher eng miteinander verkn&uuml;pft.</p>
<p>Jetzt ist Bewegung in diese verfahrene Kiste gekommen: In Hamburg gibts zum ersten mal schwarz-gr&uuml;n. Eine konservativ-b&uuml;rgerliche Regierung mit einem gr&uuml;nen Gewissen, ja warum eigentlich nicht?</p>
<p>Die Gr&uuml;nen sollten in der Zukunft unbedingt unabh&auml;ngig bleiben. Den Gr&uuml;nen steht das gut. Gr&uuml;ne Politik kann man mit jedem vern&uuml;nftigen Partner machen. Die FDP w&auml;re f&uuml;r mich gestorben, wenn die jemals wieder eine Zusammenarbeit mit der SPD auch nur in Betracht ziehen w&uuml;rde. Die Gr&uuml;nen d&uuml;rfen das, aber nur solange, wie die Linke nicht mit im Boot sitzt.</p>
<p>Die Gr&uuml;nen d&uuml;rfen aber auch mit schwarz oder gelb ihre gr&uuml;ne Politik umsetzen. Vielleicht sollten sie sich von ein paar Betonk&ouml;pfen trennen, die nicht &uuml;ber ihren roten Schatten springen k&ouml;nnen. In Hessen zum Beispiel.</p>
<p>Allerdings geht mir folgendes Horror-Szenario nicht aus dem Kopf:</p>
<p>F&uuml;r schwarz-gelb reicht es genauso wenig wie f&uuml;r rot-rot, beide Lager sind ungef&auml;hr gleich stark. Wie so oft.</p>
<p>Dann k&ouml;nnten die Gr&uuml;nen bestimmen, ob Deutschland b&uuml;rgerlich-konservativ oder rot regiert wird &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Es war nicht alles schlecht in der DDR</title>
		<link>http://www.ge-webdesign.de/blog/42_es-war-nicht-alles-schlecht-in-der-ddr.html</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 08:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GE (admin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich diesen Satz h&#246;re, platzt mir regelm&#228;ssig der Kragen. Dieser Satz hat so ziemlich die gleiche Aussagekraft wie &#34;Im Wodka ist Alkohol&#34;.
Nat&#252;rlich war nicht alles schlecht in der DDR. Nichts in dieser Welt ist nur schlecht oder nur gut. 100% ist ein theoretischer mathematischer Begriff, der in der Praxis nicht vorkommt.
Auf solche S&#228;tze greift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich diesen Satz h&ouml;re, platzt mir regelm&auml;ssig der Kragen. Dieser Satz hat so ziemlich die gleiche Aussagekraft wie &quot;Im Wodka ist Alkohol&quot;.</p>
<p>Nat&uuml;rlich war nicht alles schlecht in der DDR. Nichts in dieser Welt ist nur schlecht oder nur gut. 100% ist ein theoretischer mathematischer Begriff, der in der Praxis nicht vorkommt.</p>
<p>Auf solche S&auml;tze greift man in der Regel zur&uuml;ck, wenn etwas mit absolut nichts mehr zu verteidigen ist. Die Aussage &quot;Es war nicht alles schlecht &#8230;&quot; stimmt immer irgendwie und ist eigentlich nicht zu widerlegen.</p>
<p>Wenn man aber diesen Leuten entgegnet &quot;Es war auch nicht alles schlecht im dritten Reich&quot;, sieht man sich sofort einem Aufschrei der DDR-Nostalgiker ausgesetzt. Man kann doch die DDR nicht mit dem dritten Reich gleichsetzen!</p>
<p>Selbstverst&auml;ndlich verbietet sich solch ein Vergleich. Ein System, das die ganze Welt in einen m&ouml;rderischen Krieg gezogen und den V&ouml;lkermord an Millionen von Menschen zu verantworten hat, kann man ganz sicher nicht mit der DDR gleichsetzen.</p>
<p>Darum geht es aber doch gar nicht bei dieser Aussage. Es geht darum, die Unsinnigkeit einer solchen Aussage klarzustellen, egal, ob sie auf die DDR oder auf das dritte Reich bezogen ist.</p>
<p>Das muss auch den Machern der MDR-Sendung &quot;Fakt ist &#8230;&quot; vom 07.04.2008 klar gewesen sein. Deshalb haben sie die Frage etwas konkreter gestellt und ihre Zuschauer gleich per Telefon abstimmen lassen. Die Frage lautete ungef&auml;hr so:</p>
<p>&quot;Hatte die DDR mehr gute oder mehr schlechte Seiten?&quot;</p>
<p>Das Ergebnis dieser Abstimmung hat mich allerdings schockiert. 78% der Anrufer waren der Meinung, dass die DDR &uuml;berwiegend gute Seiten hatte. Das ist nat&uuml;rlich eine konkrete Aussage. Da kann man nur hoffen, dass das Ergebnis dieser Umfrage nicht rep&auml;sentativ f&uuml;r den Bev&ouml;lkerungsdurchschnitt ist.</p>
<p>Jetzt h&ouml;re ich lieber auf, bevor ich ausf&auml;llig werde &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jetzt reichts aber !</title>
		<link>http://www.ge-webdesign.de/blog/37_hessenwahl.html</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 10:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GE (admin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann es nicht mehr h&#246;ren. Die hessische SPD mit Frau Ypsilanti an der Spitze kann es auch Wochen nach der Wahl nicht lassen zu trompeten:
&#34;Wir haben die Wahl gewonnen!&#34;
Da fragt man sich doch, welche Schulbildung diese Leute haben. Ein Wahlergebnis l&#228;sst sich doch ganz einfach ausz&#228;hlen und zusammenrechnen. Grundschul-Mathematik, mehr braucht es dazu nicht.
Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann es nicht mehr h&ouml;ren. Die hessische SPD mit Frau Ypsilanti an der Spitze kann es auch Wochen nach der Wahl nicht lassen zu trompeten:</p>
<p>&quot;Wir haben die Wahl gewonnen!&quot;</p>
<p>Da fragt man sich doch, welche Schulbildung diese Leute haben. Ein Wahlergebnis l&auml;sst sich doch ganz einfach ausz&auml;hlen und zusammenrechnen. Grundschul-Mathematik, mehr braucht es dazu nicht.</p>
<p>Da werden doch Erinnerungen wach an unseren Altbundeskanzler Schr&ouml;der und seinen Auftritt am Wahlabend nach der letzten Bundestagswahl. Bei ihm dauerte dieser Zustand geistiger Verwirrung allerdings nur wenige Stunden und kann mit etwas gutem Willen mit dem Stress der letzten Tage und Wochen entschuldigt werden.</p>
<p>Bei der hessischen SPD von heute scheint das etwas l&auml;nger zu dauern.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Ypsilanti, dicht daneben ist auch vorbei. Das gilt beim Biathlon genauso wie in der Politik. Herr Koch und seine CDU haben nun einmal die meisten Stimmen bekommen. Wenn Sie in Hessen eine &quot;linke Mehrheit&quot; sehen, kann ich mir das nur so erkl&auml;ren:</p>
<ol>
<li>Sie z&auml;hlen die Linke, mit der Sie ja eigentlich nichts zu tun haben wollen, richtiger Weise mit dazu</li>
<li>Sie z&auml;hlen die Gr&uuml;nen ganz selbstverst&auml;ndlich mit zum linken Lager.</li>
</ol>
<p>Und mit 2. sind wir beim eigentlichen Problem. Die Gr&uuml;nen sind gr&uuml;n und nicht rot. Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht alle gr&uuml;nen W&auml;hler auch rot sind. Und im Zusammenhang mit dem Wahlergebnis in Hamburg beginnen auch die Gr&uuml;nen selbst &uuml;ber dieses Thema mehr oder weniger laut nachzudenken.</p>
<p>Wenn die Hessen-SPD also im Wahlergebnis zusammen mit den Linken und den Gr&uuml;nen eine W&auml;hlermehrheit sieht, dann frage ich mich, warum sie diese Mehrheit nicht als W&auml;hlerauftrag versteht und in eine Regierungskoalition umsetzt. Ich kann doch nicht auf der einen Seite die Linke ablehnen, aber auf der anderen Seite von einer linken Mehrheit sprechen. Also: zeigt Euer wahres Gesicht und verhandelt mit der Linken und den Gr&uuml;nen &uuml;ber eine Regierungsbildung, oder gesteht die Wahlniederlage ein!</p>
<p>Meine Hoffnung w&auml;re in diesem Fall, dass die Gr&uuml;nen nicht mitspielen. Das w&auml;re traumhaft: Die SPD entlarvt und gescheitert, und die Gr&uuml;nen endlich abgenabelt von der SPD.</p>
<p>Eine weitere Variante w&auml;re, dass sich Frau Ypsilanti zur Wahl als Ministerpr&auml;sidentin stellt und auf eine Mehrheit, resultierend aus den Stimmen der SPD, der Linken und der Gr&uuml;nen, spekuliert.</p>
<p>Dass sie sich da mal nicht t&auml;uscht. Diese Abstimmung hat n&auml;mlich den Vorteil, dass sie anonym erfolgt. Die Mehrheit der rot-rot-gr&uuml;nen Stimmen ist nicht berauschend. Ob sie sich da auf ihre eigenen Genossen und die Gr&uuml;nen zu 100% verlassen k&ouml;nnte, wage ich zu bezweifeln. Am sichersten k&ouml;nnte sie da wohl noch mit allen Stimmen der Linken rechnen.</p>
<p>Die einzig sinnvolle Koalition sehe ich in einer Koalition aus CDU, FDP und den Gr&uuml;nen. Warum nicht eine b&uuml;rgerlich-konservative Regierung mit einem gr&uuml;nen Gewissen. Gr&uuml;n vertr&auml;gt sich sehr gut mit b&uuml;rgerlich-konservativ, wenn die Gr&uuml;nen endlich aufh&ouml;ren, sich als linke Partei zu verstehen. Davon haben wir nun schon zwei, und das reicht!</p>
<p>Ein wenig Angst habe ich aber vor der Zukunft, vor allem bei Bundestagswahlen. Die Linke wird man nicht mehr lange ignorieren und ausschliessen k&ouml;nnen. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass sich ein Gleichgewicht zwischen 2 Lagern einstellt: CDU-FDP und SPD-Linke. Die Gr&uuml;nen k&ouml;nnten dann bestimmen, ob Deutschland von dem einen oder dem anderen Lager regiert wird. Sozusagen die FDP der Zukunft.</p>
<p>Da sage ich schon mal &quot;Gute Nacht&quot;, obwohl es gerade mal kurz vor Mittag ist &#8230;</p>
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		</item>
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		<title>Mindestlohn &#8211; die unendliche Geschichte</title>
		<link>http://www.ge-webdesign.de/blog/34_mindestlohn-und-kein-ende.html</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 16:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GE (admin)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ge-webdesign.de/blog/34_mindestlohn-und-kein-ende.html</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich mich ja zu politischen Themen hier nicht &#228;ussern. Aber die unendliche Debatte um Mindestl&#246;hne geht mir mittlerweile derart auf die Nerven, dass ich es nun doch nicht lassen kann.
Irgendwie merkt man, dass die grosse Koalition so langsam die n&#228;chste Wahl &#252;ber die gemeinsame Aufgabe stellt. Da kommt die unendliche Geschichte mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich mich ja zu politischen Themen hier nicht &auml;ussern. Aber die unendliche Debatte um Mindestl&ouml;hne geht mir mittlerweile derart auf die Nerven, dass ich es nun doch nicht lassen kann.</p>
<p>Irgendwie merkt man, dass die grosse Koalition so langsam die n&auml;chste Wahl &uuml;ber die gemeinsame Aufgabe stellt. Da kommt die unendliche Geschichte mit dem Mindestlohn gerade recht, um sich zu profilieren.</p>
<p>Was da so an Vorschl&auml;gen kommt, ist an Merkw&uuml;rdigkeit kaum noch zu &uuml;berbieten. Da wird von Mindesteinkommens-Sicherung gefaselt, was heissen soll, dass Leute, die von ihren Arbeitgebern mit einem Hungerlohn nach Hause geschickt werden, vom Arbeitsamt (oder wie auch immer das gerade mal heisst) einen Zuschuss bekommen.</p>
<p>Ja haben die denn noch alle? Da lasse ich doch sofort meine Bude von anderen putzen, meine W&auml;sche von anderen waschen und zahle 10 Cent die Stunde, den Rest zahlt ja das Arbeitsamt! Da wird doch der Lohndr&uuml;ckerei T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet. Und wer zahlt das alles? Wir, die wir unser Geld alleine verdienen, und die Arbeitgeber, die einen anst&auml;ndigen Lohn zahlen. Und zwar mit unseren Steuern und Sozialabgaben!</p>
<p>Wer seine Leute anst&auml;ndig bezahlt, wird dann aber auf Dauer nicht wettbewerbsf&auml;hig sein, weil er die Preise nicht halten kann, die seine Wettbewerber, die Niedriglohn zahlen, machen k&ouml;nnen.</p>
<p>Ein weiterer Witz zur Sache ist die branchengebundene Einf&uuml;hrung von Mindestl&ouml;hnen. Na hallo, haben wir das nicht schon seit Jahrzehnten? Heisst das nicht Tarifvertrag oder so? Ich habe nichts gegen branchengebundene Mindestl&ouml;hne, das ist doch aber nicht das, woum es geht!</p>
<p>Es geht darum, dass man, wenn man andere f&uuml;r sich arbeiten l&auml;sst, unabh&auml;ngig von der Branche verdammt nochmal einen Lohn zu zahlen hat, von dem man in Deutschland leben kann. Jedenfalls wenn man so um die 180 Stunden im Monat arbeitet.</p>
<p>Wenn in einer Branche die Arbeit so schwer ist, dass ein h&ouml;herer Mindestlohn angemessen ist, nur zu, kein Problem, aber darum kann es doch nicht gehen in der politischen Debatte um einen Mindestlohn!</p>
<p>Mindesteinkommens-Sicherung ist Sache des Sozialamtes, aber bitte nicht f&uuml;r Leute, die Vollzeit arbeiten. Die hat der Arbeitgeber zu bezahlen, und zwar so, dass mehr dabei herauskommt als der Sozialhilfesatz oder Hartz 4. Daf&uuml;r muss es einen branchenunabh&auml;ngigen Mindestlohn geben. Alles andere ist Wettbewerbsverzerrung, Ermunterung zu Lohndumping oder eben vorgezogener Wahlkampf.</p>
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