Schwarz-Grün, na endlich!
Eigentlich mag ich ja grüne Politik. Aber ich mag absolut keine rote Politik. Leider war beides bisher eng miteinander verknüpft.
Jetzt ist Bewegung in diese verfahrene Kiste gekommen: In Hamburg gibts zum ersten mal schwarz-grün. Eine konservativ-bürgerliche Regierung mit einem grünen Gewissen, ja warum eigentlich nicht?
Die Grünen sollten in der Zukunft unbedingt unabhängig bleiben. Den Grünen steht das gut. Grüne Politik kann man mit jedem vernünftigen Partner machen. Die FDP wäre für mich gestorben, wenn die jemals wieder eine Zusammenarbeit mit der SPD auch nur in Betracht ziehen würde. Die Grünen dürfen das, aber nur solange, wie die Linke nicht mit im Boot sitzt.
Die Grünen dürfen aber auch mit schwarz oder gelb ihre grüne Politik umsetzen. Vielleicht sollten sie sich von ein paar Betonköpfen trennen, die nicht über ihren roten Schatten springen können. In Hessen zum Beispiel.
Allerdings geht mir folgendes Horror-Szenario nicht aus dem Kopf:
Für schwarz-gelb reicht es genauso wenig wie für rot-rot, beide Lager sind ungefähr gleich stark. Wie so oft.
Dann könnten die Grünen bestimmen, ob Deutschland bürgerlich-konservativ oder rot regiert wird …
Freitag, 18. April 2008, 13:31 Uhr


